Grafischer Überblick

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Strukturwandel und Demokratisierung

Überblick über die Zertifikatsarbeit „Personal- und Organisationsentwicklung“

Zielsetzung

Aktuell findet eine Diskussion in neu gegründeten Netzwerken der deutschsprachigen Theaterschaffenden statt, die sich mit dem Abbau von Hierarchien, dem Verhindern von Machtmissbrauch und mit dem Stadttheatersystem grundsätzlich beschäftigt. Neben den Forderungen nach fairen Beschäftigungs-Verhältnissen und Beteiligung der Mitarbeitenden fokussiert sich die Diskussion auf die Machtfülle der künstlerischen Intendanz, die nicht nur das Programm, sondern auch personalrelevante bis hin zu kaufmännische Agenden im gesamten Unternehmen mindestens mitverantwortet und ein autonomes Legitimationssystem bildet, das häufig nur von kulturpolitischen Akteuren kontrolliert wird.

Die Struktur der Arbeit orientiert sich an dem Buch „Theater, Krise und Reform. Eine Kritik des Theatersystems“ von Prof. Thomas Schmidt, der einen ersten alleinstehenden Versuch unternommen hat, Reformvorschläge zu machen, Umsetzungen zu skizzieren und lose miteinander zu verbinden. Der Versuch ist, einzelne Reformpunkte von Schmidt auf ihre Machbarkeit zu überprüfen und sie in konkret-umzusetzende Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung umzuwandeln– nach zum Teil kritischer Analyse der Forderungen.  

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Organisationales Lernen im Theater

Überblick über die Zertifikatsarbeit „Change Management und Lernen in Organisationen“

Zielsetzung und Aufbau

Die vorliegende Untersuchung thematisiert Lernprozesse im Theater, der Fokus liegt dabei auf der Analyse der traditionell gewachsenen Lernvorgänge, bzw. was potenziell zu entwickelnden Prozessen traditionell entgegensteht. Die Ausgangsfrage ist entsprechend: Warum lernen Bereiche der Organisation per definitionem und andere nicht? Relevant ist diese Fragestellung u.a. aufgrund des aktuell erhöhten Veränderungsdrucks: Während die Kulturetats sinken, die auf eine hohe Anzahl an etablierten Theaterinstitutionen – die wiederum einen enormen tariflich geregelten Personalbedarf besitzen – aufgeteilt werden müssen soll das institutionalisierte deutsche Theatersystem weiter erhalten werden.

Die Feststellung, dass das Theater bis heute einen gesellschaftlich-geforderten und selbstauferlegten Bildungsauftrag besitzt, ist grundlegendes Stichwort für diese Arbeit. Die Analyse der aktuell bestehenden und möglichen Lernprozesse in der Interaktion mit dem Publikum und in der gesellschaftlichen Umwelt (aktuell: Inklusion und Interkulturalität) steht allerdings nicht im Zentrum, sondern die internen Prozesse des Lernens, die eine zeitgemäß veränderungsbereite Organisation ausmachen. Angesichts verschiedener Definitionen erfolgt an dieser Stelle und übergeordnet eine erste Festlegung auf den systemischen Zugang von Peter M. Senge, der als roter Faden wiederholt spürbar wird.

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Change Management

Veränderungsdynamiken oder konkrete Veränderungsvorhaben treffen häufig zu erst Abteilungsleitungen eines Kulturbetriebes, die verantwortlich die jeweilige Umsetzung initiieren und begleiten müssen.

Der Vortrag beschäftigt sich sowohl mit Grundlagen des Veränderungsmanagements als auch mit dieser besonderen Situation für das mittlere Management. Die Folien, die ich hier zum download bereitstelle, ermöglichen einen Überblick über die behandelten Stichworte. Das komplette Skript kann bei Interesse gerne bei mir persönlich angefragt werden.

gehalten auf der MEET 2018 (Messe für Veranstaltungstechnik in Wien)